Beitrag von eload24, 07.01.2009, 10:26
Gesund Grillen: Welcher Grill ist der richtige?
Gesundes Grillen beginnt bereits mit der Auswahl des richtigen Geräts. Sei es das Modell von der Tankstelle oder das aus dem Designerladen – wichtig ist die Sicherheit. Gute Grills tragen das GS- oder DIN-Zeichen. Dieses Gütezertifikat haben nur Grills, die durch unabhängige Stellen geprüft wurden.
Unterschieden wird zwischen Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrill. Egal für welches Gerät Sie sich entscheiden, achten Sie auf Standfestigkeit. Außerdem sollte der Grill keine scharfen Kanten oder spitzen Ecken haben.
Holzkohle – der typische Grillgeschmack
Die meisten Deutschen entscheiden sich für einen Holzkohlegrill, er gewährleistet den typischen Grillgeschmack. Nachteil des Grillens auf Holzkohle: Es dauert länger. Das Essen sollte nämlich erst auf den Rost, wenn die Asche mit einer weißen Schicht überzogen ist. Je nach Grillgerät kann das länger als eine halbe Stunde in Anspruch nehmen, bei Verwendung von Briketts noch länger.
Gas, Strom oder Lavastein – wenn es schnell gehen soll
Eiligere greifen daher gerne zu Alternativen, die zudem weniger Rauch entwickeln. Das freut auch die Nachbarn. Besonders schnell ist der Elektrogrill. Nach ein paar Handgriffen kann es losgehen: Fettauffangschale mit Wasser füllen, Stecker einstöpseln und kurz anheizen.
Schnell geht es auch mit Gas. Im Vergleich zur Holzkohle gibt es keine Asche, die Temperatur lässt sich regeln und das Anzünden ist weniger gefährlich.
Wer es ausgefallener mag, entscheidet sich für einen Lavasteingrill. Zunächst erhitzt Propangas den Stein, auf dem dann Fisch, Fleisch und Gemüse brutzeln.
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Beitrag von Global Press, 07.01.2009, 11:16
Energie aktuell: Verfahren gegen die GASAG eingestellt
Das Preismissbrauchsverfahren gegen die GASAG hat das Bundeskartellamt Ende vergangenen Jahres endgültig eingestellt. In einem Schreiben an das Berliner Unternehmen erklärt das Amt ausdrücklich, im Jahre 2007 habe die GASAG “keine missbräuchlich überhöhten Preise” verlangt.
Auch für 2008 wurde das Verfahren eingestellt, da die GASAG laut Bundeskartellamt in beträchtlichem Umfang eigene gestiegene Gasbezugskosten nicht an die Endverbraucher weitergegeben hat. Zudem hat das Energieunternehmen mit der Netzgesellschaft Berlin Brandenburg (NBB) vereinbart, dass die NBB allen im Berliner Netz registrierten Gasanbietern eine aktuelle elektronische Karte aller mit Gas versorgten Straßen in Berlin zur Verfügung stellt, um die Markttransparenz zugunsten des Wettbewerbs weiter zu verbessern. Laut Bundeskartellamt haben sich sowohl der Konkurrent Nuon als auch der Bundesverband der neuen Energieanbieter bereits positiv zu der Karte geäußert.
Darüber hinaus hat die GASAG dem Kartellamt zugesagt, die Senkung der Gaspreise bereits zum 1. Februar vorzuziehen. Insgesamt beträgt die Preisminderung nach Unternehmensangaben rund drei Millionen Euro. Diese Senkung wird 2009 weder ganz noch teilweise aufgehoben oder rückgängig gemacht. (Hilde Nizamoglou/en-wid)
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Beitrag von Global Press, 07.01.2009, 11:16
Fast 187 Millionen Web-Seiten sind online
Im Dezember 2008 betrug die Zahl der Web-Seiten weltweit 186 727 854. Diese Zahl hat das britische Internet-Unternehmen Netcraft ermittelt. Um 1,56 Millionen Seiten ist die Zahl allein im Vergleich zum Vormonat gestiegen. Gemessen am Vorjahresmonat, beläuft sich der Anstieg auf 31,5 Millionen Web-Präsenzen. (Gaby Schulemann-Maier/cid)
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Beitrag von Global Press, 07.01.2009, 11:11
Chevrolet: Autogasmodelle heißen Eco Logic
Unter der Bezeichnung “Eco Logic” bietet Chevrolet ab sofort seine Autogasmodelle an. Die einheitliche Namensgebung soll dem Kunden die Orientierung erleichtern. Die General Motors-Tochter bietet in jeder Modellreihe eine Autogasvariante an, die mit dem preisgünstigen Kraftstoff betankt werden kann. Die Palette reicht vom Kleinstwagen bis zum Mittelklasse-SUV. (Holger Holzer/mid)
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Beitrag von Kurt Uehlinger, 07.01.2009, 10:07
Harmonie durch lebenslanges Lernen
Lernen verbinden wir spontan mit Schule oder Fachwissen. Oft haben wir keine angenehme Beziehung dazu. Hier aber ist das tägliche Lernen in Form von bewusster Aktivität und Anpassung an die Umstände angesprochen. Es be-ginnt bei guten Gedanken, mit denen wir den Tag beginnen. Die Gewohnheit, auf andere einen positiven Einfluss auszuüben, wirkt auf uns zurück. Denn für das Leben zu lernen geschieht nie isoliert, sondern immer in Auseinan-dersetzung mit Menschen, mit der Natur oder mit Dingen. Positive Gedanken wecken in uns das Entwicklungsrichti-ge. Negative Gefühle dagegen suchen nach negativen Verhaltensweisen, die andere und uns schädigen.
Der Mensch ist, wie jedes Lebewesen, in ein größeres Umfeld eingebettet. Wir beeinflussen andere und sind wieder-um von ihnen abhängig. Deshalb entsteht alles, was geschieht in unserem Inneren. Unsere Stimmung überträgt sich nach außen. Innere Freude geht auf andere über und lässt uns großzügig handeln. Sich gegen die äußeren Umstän-de zu wehren und sich darüber zu ärgern ist Schwimmen gegen den Strom. Es ist anstrengend und kostet Lebens-energie.
Widmen Sie sich als Grundlage des Lernens bewusst positiven Gedanken und verbannen Sie negative.
Quelle: Die Kunst erfolgreicher Lebensgestaltung, Kurt Uehlinger/Werner von Allmen, Smart Books Publishing AG
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Beitrag von Global Press, 07.01.2009, 11:06
Schaar: Datenschutz bei E-Card gewahrt
In der viel diskutierten elektronischen Gesundheitskarte (E-Card oder eGK) sieht der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar keine Gefahr für einen Datenmissbrauch. Ehe überhaupt mit den Arbeiten für die E-Card begonnen wurde, habe man schon Datenschutzvorschriften formuliert, erklärte Schaar in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Eine solche Vorgehensweise sei in anderen Bereichen nicht vorgekommen.
Der Datenschutzbeauftragte begrüßt das “sehr weitgehende Wahlrecht des Betroffenen hinsichtlich der Daten, die über ihn gespeichert werden”. Die Regelungen gingen allerdings zu Lasten einer einfachen Handhabung. Daher kommt von Ärzten die Kritik, dass aufgrund des Wahlrechtes alles kompliziert würde und dies nicht einfach in der Praxis umsetzbar sei. Schaar spricht sich jedoch dagegen aus, wegen praktischer Probleme mit der Umsetzung den Datenschutz zu reduzieren. (Silke Koppers/mp)
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Beitrag von Global Press, 07.01.2009, 10:46
Spritfresser bleiben Bestseller in den USA
Auch von Spritkrise und Klimawandel lassen sich die Amerikaner den Spaß am Pick-up nicht verderben, wie die Bestsellerliste 2008 zeigt. Das meistgekaufte Auto der USA war auch im vergangenen Jahr die Ford F-Serie - so wie in den drei Dekaden zuvor. Insgesamt meldet der Hersteller einen Absatz von 513 513 Fahrzeugen der Baureihe. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das allerdings ein durch die allgemeine Marktkrise bedingtes Minus von rund 25 Prozent.
Auch auf dem zweiten Rang in der Verkaufsstatistik landet einer der als Spritfresser geschmähten Pick-ups: der Chevrolet Silverado mit rund 465 000 neu zugelassenen Fahrzeugen. Erst auf dem dritten Platz folgt mit dem rund 436 000 mal verkauften Toyota Camry eine Mittelklasselimousine, die auch mit einem sparsamen Hybridantrieb zu haben ist. Über das Gesamtjahr gesehen waren die Pick-ups also wieder nicht zu schlagen, auch wenn während der Hochpreisphase für Benzin der kompakte Honda Civic kurzzeitig an der Spitze der US-Bestsellerliste lag.
Grundlage für die Beliebtheit der meist von großen V6- oder V8-Benzinern angetriebenen Pick-ups ist der relativ geringe Preis bei großer Belastbarkeit und hohem Nutzwert. Besonders außerhalb der urbanen Zentren finden die in unzähligen Karosserie- und Ausstattungsvarianten angebotenen Modelle regen Kundenzuspruch. (Holger Holzer/mid)
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Beitrag von Global Press, 07.01.2009, 10:46
Google-Handy strapaziert die Urlaubskasse
Die Urlaubskasse auf ganz besondere Art strapazieren könnte das Google-Handy. Wer das US-amerikanische G1-Modell sein Eigen nennt, muss damit rechnen, dass das Gerät im Ausland von selbst kostenpflichtige Internet-Verbindungen aufbaut. Darauf weist jetzt das IT-Magazin “Golem” hin. Es spielt demnach keine Rolle, welche Einstellungen der Besitzer an seinem T-Mobile G1 vornimmt, das Gerät wählt sich trotz ausgeschalteter UMTS-, Roaming- und Synchronisierungs-Funktionen ins Web ein. Dadurch entstehen Gebühren, vor denen man sich am besten schützen kann, indem man das Handy nicht mit ins Ausland nimmt. (Gaby Schulemann-Maier/cid)
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Beitrag von Global Press, 07.01.2009, 10:46
Einwohnerzahl Deutschlands weiter geschrumpft
Die Einwohnerzahl ist in Deutschland im Jahr 2008 weiter gesunken. Mit 82,06 Millionen Einwohnern ist die Zahl im Vergleich zum Jahr 2007 um 0,2 Prozent zurückgegangen. Das geht aus den vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Dabei stehen circa 685 0000 Geburten rund 840 000 Sterbefällen gegenüber. Damit ist die Differenz zwischen Geburten und Sterbefällen im Vergleich zum Vorjahr weiter gewachsen, was der Hauptgrund für die schrumpfende Einwohnerzahl Deutschlands ist. (Silke Koppers/mp)
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Beitrag von Global Press, 07.01.2009, 09:51
GEZ-Gebühren für Web-Handys und Computer
Noch vor einigen Jahren war die Sachlage einfach: Für die Benutzung von Radios und TV-Geräten wurden GEZ-Gebühren fällig. Inzwischen gibt es neue Medien, und deshalb werden nun unter bestimmten Umständen auch Gebühren für die Nutzung von Computern und internetfähigen Handys erhoben. Die Gebühreneinzugszentrale spricht in diesem Zusammenhang von neuartigen Rundfunkgeräten. Sind andere Geräte wie TV und Radio angemeldet, werden für onlinefähige Computer und Mobiltelefone keine weiteren Gebühren erhoben. Doch ist dies nicht der Fall, verlangt die GEZ für die Nutzung neuartiger Rundfunkgeräte eine monatliche Gebühr in Höhe von 5,76 Euro.
Hierbei hat die GEZ folgende Sichtweise: Selbst wer ein neuartiges Rundfunkgerät nur bereithält und damit weder TV-Inhalte, noch Radiosendungen empfängt, muss zahlen. Dies betrifft Privatpersonen ebenso wie Unternehmen. Doch dieser Punkt ist umstritten und eine einheitliche Rechtsprechung zu den internetfähigen Rundfunkgeräten lässt noch auf sich warten. So hat beispielsweise im November 2008 das Verwaltungsgericht Wiesbaden einem Mann recht gegeben, der gegen die GEZ-Gebühren für einen gewerblich genutzten Rechner mit Internet-Anschluss geklagt hatte. Die Richter sahen für die Gebührenerhebung keine tragfähige Rechtsgrundlage. (Gaby Schulemann-Maier/cid)
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Beitrag von Mirko Müller, 07.01.2009, 08:49
Photoshop & GIMP: Künstliche Lichtquellen und Blendeneffekte hinzufügen
Gegen die Sonne wird nicht gerne fotografiert. Schade eigentlich, denn gerade solche Gegenlichtbilder haben durch die dabei entstehenden so genannten Blendenflecke einen ganz besonderen Reiz. Die Linsenreflexionen auf dem Foto bringen Dynamik ins Bild. Wer nicht darauf verzichten möchte, kann die Blendenflecke mit Bildbearbeitungsprogrammen wie Photoshop oder GIMP auch nachträglich einfügen.
In Photoshop müssen Sie hierz den Befehl “Filter > Renderingfilter > Blendenflecke” aufrufen. Im nächsten Dialogfenster können Sie die Größe des Objektivs und damit die Art der Lichtbrechung sowie Helligkeit und Position der künstlichen Lichtquelle bestimmen. Bei der kostenlosen Fotosoftware GIMP finden Sie den Blendenfilter im Menü “Filter > Lichteffekte > Linsenreflexe”. Wichtig beim Einfügen der künstlichen Lichtquellen: Um die Wirkung des Bildes optimal zu verstärken, sollten Sie die Blendeneffekte innerhalb eines blauen Himmels platzieren.
Hier können Sie die kostenlos Grafiksoftware Gimp herunterladen:
http://gimp-win.sourceforge.net
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Beitrag von Sigrid Ruth Stephenson, 07.01.2009, 08:49
Als Hobbymaler ein Skizzenbuch und eine Farbkarte für Aquarelle anlegen
Ein Schriftsteller trägt immer ein Notizbuch und einen Kugelschreiber oder einen Füllfederhalter mit sich herum. Schließlich kann er ja niemals wissen, welche interessanten Eindrücke und Begegnungen im bevorstehen, wenn er das Haus verlässt. Für einen Maler oder Hobbymaler ist das im Grunde nicht anders. Er kann nie genug Motive haben.
Wenn Sie das Malen wirklich ernsthaft betreiben wollen, sollten Sie sich nicht mehr ohne ein Skizzenbuch zu Spaziergängen oder Ausflügen aufmachen. Doch auch wenn Sie sich noch als Anfänger betrachten, ist solch eine Sammlung sehr motivierend. Der Fachhandel bietet zu diesem Zweck gebundene Bücher in schöner Aufmachung an, aber eigentlich tut es jedes Notizbuch ohne Karos und Linien mit festem Papier. Statt eines Kulis sollten Sie einen Bleistift HB dabei haben und einen kleinen Anspitzer.
Skizzieren Sie was Ihnen gefällt oder ins Auge sticht. Ein spielendes Kind, einen toten Baum, in den der Blitz eingeschlagen hat, ein einsames Boot am Strand, einen besonders schönen Kieselstein, der im seichten Wasser liegt, den Gesichtsausdruck Ihres Partners, während er, die Brille auf der Nase, konzentriert die Zeitung liest.
Achten Sie nicht zu sehr auf Details. Auf den charakteristischen Gesamteindruck kommt es an. Achten Sie auf Schatten und machen Sie sich eine Notiz, damit Sie später wissen, von welcher Seite das Licht kam. Wenn Sie ohnehin mit einem Rucksack oder einer größeren Handtasche unterwegs sind, passt vielleicht eine Packung Aquarellstifte mit hinein. So können Sie einzelne Flächen mit der jeweils passenden Farbe ansatzweise füllen. Sie brauchen nicht auszumalen, es geht nur um eine Erinnerungsstütze. Wer das nicht will, legt sich vorn im Buch eine Liste mit Farbfeldern an, die er, bei Eins beginnend, fortlaufend nummeriert. Dann genügt es, jeweils eine Ziffer zu schreiben, um sich die spätere Farbauswahl zu erleichtern.
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Beitrag von Global Press, 07.01.2009, 09:16
Passende Kleidung für Frühchen
Die zu frühe Geburt eines Kindes bringt für die Eltern zahlreiche Probleme mit sich. Zu der Krankheitsanfälligkeit der Frühchen gesellen sich Alltagsschwierigkeiten wie beispielsweise das Finden der passenden Kleidung für die sehr kleinen Babys.
Dieser Problematik haben sich zwei Frauen angenommen. Sie entwickeln und vertreiben Kleidungsstücke und Hilfsmittel für Frühgeborene unter dem Namen Perbelle. Die Produkte sollen sogar sehr kleinen Babys und Mehrlingskindern ab einer Körperlänge von 26 Zentimetern passen. Bei der Schnittführung der Stücke wurde zudem die medizinisch notwendige Versorgung der Frühchen berücksichtigt. So sind zum Beispiel beim “Strampler Infusion” Öffnungen an den Versorgungsstellen eingearbeitet. Neben einem Standardsortiment können auch Auftragsarbeiten aufgegeben werden (http://www.perbelle.de). (Silke Koppers/mp)
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Beitrag von Global Press, 07.01.2009, 09:06
Roller im Jahr 2009 weiterhin im Trend
Die Krise macht es möglich: 2009 verspricht das Jahr des Rollers zu werden. In den kommenden Monaten bieten die Hersteller so viele Modelle an wie noch nie. Schon für weniger als 1 000 Euro kann ein attraktives Kurzstreckenfahrzeug erworben werden. Vor allem Roller aus China bestimmen den Markt.
Roller werden nicht als Freizeitobjekte, sondern eher unter ökonomischen Gesichtspunkten gekauft und genutzt. Das hat das vergangene Jahr 2008 abermals belegt, als die hohen Spritpreise dem Scooter einen wahren Boom bescherten. Die befürchtete Wirtschaftkrise könnte in diesem Jahr für ein ähnliches Absatzplus sorgen. Wer die Anschaffung eines Pkw oder eines Motorrades auf wirtschaftlich bessere Zeiten verschiebt, greift vielleicht zum sparsamen und preiswerten Roller. Die kleinen motorisierten Zweiräder sind Ganzjahresgefährte, mit denen man kurze, alltägliche Wege zurücklegt - beispielsweise zum Einkaufen, zur Post oder auch zur Arbeit. Für die meisten Jugendlichen bedeutet er den Einstieg in die motorisierte Mobilität
Neben vielen Klassikern steht dem Kunden auch eine Großzahl an Neuheiten zur Verfügung. Es kann aus über 250 Modellen den passenden Scooter auswählen, vom Mofa-Roller, der maximal 25 km/h fahren darf, bis zum Sport-Automaten mit knapp 51 kW/70 PS. Dazwischen gibt es jede Menge Hubraum für jeden Geldbeutel: Die günstigsten Roller kosten knapp unter 1 000 Euro, der teuerste, der Gilera GP 800, schlägt mit 9 400 Euro zu Buche.
Es geht aber auch weit günstiger als 1 000 Euro, wenn man sich an eines der in Baumärkten, bei Versandhäusern oder im Internet angebotenen Sonderangebote wagt. Da kann bereits für unter 700 Euro ein 50er Roller erworben werden. Hierbei handelt es sich nahezu ausschließlich um Fahrzeuge aus China. Die Liste der Hersteller ist genauso lang wie unaussprechlich: Baotian, MeiTian, Qingqi, Znen, Zhejiang Boshen und so weiter. Auch wenn diesen Produkten nachgesagt wird, dass sie nur sehr bescheidenen Qualitätsansprüchen genügen, so besitzen sie gerade in der Klasse bis 50 ccm Hubraum hierzulande den größten Marktanteil. Das Angebot dürfte in diesem Jahr noch zunehmen, denn die Chinesen drängen immer mehr auf den europäischen, speziell den deutschen Markt. Der Automobilhersteller Lifan, einer der größten in China, hat für den Verkauf seiner Roller und Motorräder sogar kürzlich in Neuss eine Europa-Niederlassung eingerichtet.
Bei den japanischen und europäischen Markenherstellern reagiert man auf das chinesische Preis-Feuerwerk mit eigenen, in China produzierten Fahrzeugen. Yamaha hat zum Beispiel den Vity 125, einen Allround-Scooter für konkurrenzfähige 1 995 Euro im Programm. Bei Piaggio sind es die Modelle Fly und Zip, die ab 890 Euro zu haben sind und komplett im Reich der Mitte gefertigt werden, aber über die bewährte Qualität verfügen. Auch Peugeot hat die Zusammenarbeit mit den Chinesen ausgebaut, der Nachfolger des bisher 500 000 Mal verkauften Bestsellers Speedfight 50 kommt jetzt ebenso aus Asien wie der Fünfziger V-Clic und der 125er Sum-up, die ab circa 1 100 Euro zu haben sind. Auch die Modelle der deutschen Traditionsmarken Kreidler und Sachs kommen aus chinesische Produktionsstätten.
Doch nicht nur die preiswerten Rollern in den Hubraumklassen zwischen 50 und 125 ccm sind beliebt. Auch der Anteil der sogenannten Kraftroller steigt überproportional bei den Modellen mit 300 ccm Hubraum. Erfolgreichstes Fahrzeug ist hier die Vespa GTS 300 Super mit klassischer Blechkarrosse und einem modernen Einzylinder-Viertaktmotor mit Einspritzung und G-Kat. Die Konkurrenz setzt attraktive Modelle dagegen, wie etwa Honda den Großradler SHi 300. Aus Taiwan kommen neue Modelle wie der Kymco Downtown 300 und der Sym Citycom 300, beides Fahrzeuge, die sich auch für eine längere Wochenend-Tour eignen. Aprilia geht mit dem Sportcity Cube und dem Scarabeo 300i.e. in das Jahr 2009. Das bisherige Desinteresse der Käufer an Großrad-Rollern mit 14 bis 16 Zoll großen Rädern hat hierzulande deutlich abgenommen. Das Manko des geringen Stauraums macht diese Art Roller durch ein deutlich besseres Fahrverhalten gegenüber den traditionellen Rollern mit 11- und 12-Zoll-Rädern wieder wett. Großrad-Roller sind vor allem in Italien populär, weil sie auf den kopfsteingepflasterten Straßen der dortigen Großstädte erheblich mehr Federungskomfort bieten. Ein Umstand, der nun auch hier gerade bei der älteren Kundschaft ins Gewicht fällt. Die 300er Kraftroller sind zudem noch finanzierbar; sie kosten zwischen 4 500 und 5 500 Euro.
Wenig Bedeutung werden dieses Jahr Roller mit alternativen Antrieben haben. Bei den Elektrorollern ist das Angebot zwar schon recht umfangreich, aber diesen Fahrzeugen mangelt es an einer vernünftigen Reichweite und schnellen Ladezeiten der Batterien. Oder sie sind recht kostspielig wie der amerikanische Elektro-Maxiscooter von Vectrix, der für 8 999 Euro angeboten wird. Weiterhin warten wird man auf den von Piaggio vor zwei Jahren vorgestellten Hybrid-Antrieb, der im erfolgreichen Dreirad-Roller MP3 zum Einsatz kommen soll. Für Ende 2009 ist die Serienfertigung angekündigt. Ebenfalls noch dieses Jahr will der taiwanische Hersteller SYM einen Hybrid-Roller auf den Markt bringen. Aber auch bei anderen Produzenten wie Honda, Yamaha und Malaguti sind derartige Fahrzeuge in der Erprobung. Der Roller der Zukunft könnte sich also in Richtung Hybrid-Fahrzeug entwickeln.
Auch wenn Italien noch immer das Rollerland schlechthin ist - allein vom Maxi-Roller Yamaha Tmax 500 wurden dort 2008 mit 17 000 Einheiten mehr Modelle zugelassen als hierzulande von allen Kraftroller zusammen - wächst die hiesige Scooter-Szene spürbar. Und bekommt Deutschland auch noch südländische Witterungsverhältnisse, dann sollte es wieder ein gutes Rollerjahr 2009 werden. Norbert Meiszies/mid (Thilo Kozik/mid)
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Beitrag von Roland Lehmann, 06.01.2009, 21:22
Lotto am Samstag - 6 aus 49 – Das Millionenspiel – Für Millionen und um Millionen
Ein wahrhaft magisch anziehendes Spiel. Die erste Ziehung der Lottozahlen fand am 9. Oktober 1955 statt und bis jetzt im Januar 2009 gab es exakt 2778 Samstagsziehungen. In dieser Zahl sind auch die in den ersten Jahren ab 1955 immer am Sonntag durchgeführten Ziehungen enthalten.
Mehr als 20 Millionen Lottospieler pro Woche sorgen für mehr als 50 Millionen Euro Einsatz und somit für einen Umsatz in gleicher Höhe für die Lottogesellschaft für das wöchentlich am Samstag stattfindende „6 aus 49“ Lotto am Samstag.
Die Chance einen „Sechser“ zu erzielen beträgt 1:13,9 Millionen, die Chance auf den Supergewinn „Sechser mit Superzahl“ liegt bei 1:139 Millionen.
Dieses Spiel ist eine Zufalls-Lotterie; die sechs richtigen Zahlen werden Woche für Woche bei einer öffentlich durchgeführten Ziehung aus einer mit 49 Kugeln gefüllten Lostrommel zufällig ermittelt. Wenn man davon ausgeht, dass Zufälle nicht planbar sind (sonst wären es ja keine Zufälle), dann ist somit der Erfolg beim Lottospielen letztlich auch nicht planbar.
Dennoch beschäftigen sich, seitdem es diese Lotterie gibt, immer wieder Menschen damit, wie man den Zufall ausschließen kann oder zumindest verringern kann. Ein möglicher Ansatz kann darin liegen aufgrund bestimmter Kriterien, einzelne Zahlen zu ermitteln, von denen man annimmt, dass diese bei der nächsten Ziehung nicht gezogen werden. Liegt man damit richtig, so erhöht jede korrekterweise ausgeschlossene Zahl die rechnerische Chance auf einen Gewinn. Wie sich das konkret in Zahlen auswirkt, dazu demnächst mehr.
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