Beitrag von eload24, 07.10.2008, 18:54
Datenquellen für Serienbriefe einrichten und nutzen: Dateien konvertieren und importieren
1. Rufen Sie den Menüpunkt Datei
Öffnen auf.
2. Damit die gewünschte Datei im Dialogfenster angezeigt wird, wählen Sie im Listenfeld Dateityp das gewünschte Dateiformat oder den Eintrag Alle Dateien.
3. Öffnen Sie die Datei mit Doppelklick.
Einige Dateien werden beim Öffnen automatisch erkannt und in das Word-Format konvertiert.
Falls die Datei nicht automatisch erkannt wird oder kein entsprechender Konverter vorliegt, können Sie in einem zusätzlichen Dialogfenster den Filter für die Konvertierung bestimmen. Dies ist ebenfalls möglich, wenn im Dialogfenster Optionen im Register Allgemein das Kontrollfeld Konvertierung beim Öffnen bestätigen eingeschaltet ist.
4. Rufen Sie den Menüpunkt Datei
Speichern unter auf, wählen Sie den Dateityp Word Dokumente, und speichern Sie die Datei unter einem beliebigen Namen.
Die Datei lässt sich anschließend als Datenquelle für Serienbriefe verwenden.
Sollte für das Format der Ursprungsanwendung kein passender Konverter vorliegen, speichern Sie die Datei in der Ursprungsanwendung in einem für Word lesbaren Format.
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Microsoft Word
Tags: Datenquellen für Serienbriefe einrichten und nutzen | Ebook-00403 | importieren | konvertieren | Word-Dokument
Beitrag von dpa, 07.10.2008, 18:32
Trotz Verspätung: Rücktritt von Pauschalreise unzulässig
Auch mehrstündige Flugverspätungen berechtigen im Normalfall nicht zum Rücktritt von einer gebuchten Pauschalreise. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag (7. Oktober) entschieden.
Nach einer Verordnung der Europäischen Union von 2004 können Fluggäste zwar bei Verspätungen ab fünf Stunden die vollständige Erstattung des Flugpreises von der Fluglinie fordern. Aus der europäischen Regelung folgt aber laut BGH kein besonderes Kündigungsrecht für die komplette Pauschalreise - dafür gelten die höheren Hürden des deutschen Reiserechts.
Damit wies das Karlsruher Gericht die Klage eines Urlaubers ab, der seine 14-tägige Studienreise von Düsseldorf nach Island schon auf der Hinreise entnervt abgebrochen hatte. In Amsterdam wartete er stundenlang vergeblich auf einen Weiterflug und flog deshalb wieder nach Hause. Erst nach 23 Uhr - mehr als acht Stunden verspätet - wäre ihm doch noch ein Flug nach Reykjavik angeboten worden. Sein Reiseveranstalter, der ihm für den Folgetag noch einen Transfer angeboten hatte, erstattete ihm nur die Hälfte seiner knapp 4400 Euro teuren Reise. Den Rest wollte er nun gerichtlich einklagen (Az: X ZR 37/08 vom 7. Oktober 2008).
Der BGH wies die Klage ab. Aus Sicht des Gerichts hätte der Kläger die komplette Reise nur nach den normalen Regeln des deutschen Reiserechts streichen können - also wenn der Urlaub wegen der Verspätung «erheblich beeinträchtigt» gewesen wäre. Ein solcher Mangel liege hier nicht vor, weil er nach den Feststellungen des Landgerichts München maximal zwei Tage seines Urlaubs verpasst hätte. Die Pauschalreisenden seien durch das Reisevertragsrecht ausreichend geschützt, sagte der BGH-Senatsvorsitzende bei der Verkündung. Die europäische Verordnung zum Schutz der Rechte von Fluggästen dagegen gewähre ausschließlich Ansprüche gegen das Flugunternehmen, nicht gegen den Reiseveranstalter.
In einem weiteren Fall wegen eines umgebuchten Flugs rief der BGH den Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg an. Im konkreten Fall war eine vierköpfige Familie auf dem Rückflug von Antalya nach Berlin «aus organisatorischen Gründen» - möglicherweise wegen Überbuchung - vom Reiseveranstalter auf eine Maschine nach Leipzig gebucht worden und musste den Rest per Bustransfer zurücklegen. Der EuGH muss nun klären, ob auch gegen den Reiseveranstalter Ansprüche wegen umgebuchter Flüge nach der EU-Verordnung möglich sind (Az: X ZR 96/06 - Beschluss vom 7. Oktober 2008).
Externe Links
Der Bundesgerichtshof im Internet: www.bundesgerichtshof.de
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Beitrag von eload24, 07.10.2008, 17:30
Organigramme mit PowerPoint: So zeichnen Sie einfach und Zeit sparend ein Organigramm
Die Funktionen zum Erstellen von Organigrammen bereiten in allen Versionen von PowerPoint massive Probleme. Sie sind unflexibel und beinhalten unerwünschte Automatismen.
Deutlich bessere Ergebnisse erzielen Sie, wenn Sie AutoFormen und Verbindungslinien aus der Symbolleiste Zeichnen verwenden. Denn dann bestimmen Sie individuell, wie die Elemente des Organigramms angeordnet und miteinander verknüpft werden. Mit den Techniken zum Zeichnen, die wir Ihnen im Folgenden vorstellen, kommen Sie leicht und schnell zum Ziel.
So zeichnen Sie einfach und Zeit sparend ein Organigramm
1. Aktivieren Sie die Option Objekte am Raster ausrichten. Hilfreich ist es auch, das Raster am Bildschirm anzuzeigen. Das Dialogfeld Raster und Linien steht erst ab PowerPoint 2002 zur Verfügung. Sie finden es über Ansicht
Raster und Führungslinien. In PowerPoint 97 und 2000 finden Sie die Option zum Einschalten des Rasters in der Symbolleiste Zeichnen unter Zeichnen
Ausrichten.
2. Überlegen Sie sich vor dem Zeichnen, wie viele Objekte Sie für das Organigramm benötigen. Erstellen Sie dann mit den Befehlen der Symbolleiste Zeichnen einen oder mehrere Prototypen. Formatieren Sie diese Prototypen hinsichtlich Größe, Füll- und Linienfarbe, Schatten und Schrift.
3. Wenn Sie vorhaben, die Elemente des Organigramms später zu animieren, richten Sie auch die Animation bereits jetzt ein. Erstellen Sie dann von den Prototypen so viele Kopien, wie Sie benötigen. Die Animationen bleiben beim Kopieren der AutoForm erhalten.
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Microsoft Powerpoint
Tags: Darstellung | Ebook-00361 | Folie | Organigramme mit PowerPoint | Raster | zeichnen | zeichnen
Beitrag von Wolfgang W. Seefeldt, 07.10.2008, 17:10
Nahrungsergänzungen können Immunsystem stärken
Die gute Funktion des Immunsystems hängt von einer ausreichenden Versorgung mit Mikronährstoffen ab. Bei guter Versorgung sind Infektionen der oberen Atemwege seltener als ohne. Zudem kann eine Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen die Immunantwort auf eine Grippe-Impfung stärken. Das hat eine prospektive, randomisierte, Doppelblind-Studie zur Nährungsergänzung an der Universität von Florida in Gainesville ergeben. Für 183 Tage nahmen eine Gruppe von Patienten täglich einen Nahrungszusatz mit Antioxidantien, Zink, Selen und ausgewählten Energieträgern zu sich, die andere erhielt ein Kontrollprodukt gleichen Energieinhaltes, aber ohne Mikronährstoffe. Die Patienten notierten täglich, ob sie Symptome eines Infektes der oberen Atemwege hatten. Ergebnis: Die Patienten aus der Kontrollgruppe hatten insgesamt an 156 Tagen Symptome eines Atemwegsinfektes, mit dem Nahrungsergänzungsmittel an 78 Tagen.
Themen: E-Mail Abo | Gesundheit und Medizin
Tags: Atemwegsinfekt | Immunsystem | Infektion | Mikronährstoffe | Nahrungsergänzungen
Beitrag von dpa, 07.10.2008, 17:58
Längste Ärmelkanalfähre zwischen Calais und Dover
Das Fährunternehmen SeaFrance hat die nach eigenen Angaben längste Autofähre auf dem Ärmelkanal in Dienst gestellt. Die 203 Meter lange und 25 Meter breite «SeaFrance Molière» pendelt zwischen Calais in Frankreich und Dover in Südengland.
Wie die Reederei-Vertretung im hessischen Langen mitteilt, war das Schiff zunächst nur als Frachter unterwegs, seit Anfang Oktober werden auch Passagiere mitgenommen. An Bord ist Platz für 1200 Fahrgäste und 480 Autos oder 110 Lastwagen. Insgesamt gehören drei Passagierfähren zu SeaFrance. Sie starten pro Tag jeweils 15 Mal in Calais und Dover.
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Informationen von SeaFrance: www.seafrance.com
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Beitrag von dpa, 07.10.2008, 17:57
Junger Igel im Garten: Mit Katzenfutter aufpäppeln
Wer jetzt im Garten einen sichtbar mageren jungen Igel vorfindet, kann ihn bei der Suche nach Nahrung unterstützen. Darauf weist die Aktion Tier in Berlin hin und beruft sich auf die Organisation Pro Igel aus Neumünster.
Denn die Tiere, von denen in Deutschland die meisten im August und September zur Welt kommen, müssen Anfang November 500 Gramm oder mehr wiegen, um den Winter zu überleben. Aufgepäppelt werden die kleinen Stachelträger am besten mit Hilfe von Katzenfutter, das man ihnen abends in einem Schälchen hinstellt. Obst fressen Igel entgegen der verbreiteten Meinung nicht. Wenn es hin und wieder doch den Anschein hat, liegt das daran, dass die Tiere mit Vorliebe Insekten und Würmer von Fallobst klauben.
Nur Jungigel, die bis zum Wintereinbruch das Mindestgewicht nicht erreicht haben, und kranke ältere Tiere benötigen den ganzen Winter über Hilfe, so die Experten. Sie werden zunächst im Warmen, etwa in einem beheizten Keller, untergebracht und gefüttert. Jeder Igel sollte ein Schlafhäuschen und ein kleines Gehege zur Verfügung haben.
Ins Quartier für den Winterschlaf geht es den Angaben zufolge, sobald junge Igel 600 bis 700 und ältere 1000 bis 1200 Gramm wiegen. Wichtig sind Außentemperaturen, sonst können die Tiere nur einen «Dämmerschlaf» halten, der sie viel Kraft kostet. Das Schlafhäuschen wird am besten in einen größeren, mit Zeitungspapier gepolsterten Karton gestellt - mit deckungsgleichem Schlupfloch.
Mehr als eine Notration mit Trockenfutter und Wasser brauchen Igel im Winterschlaf nicht. Trotzdem wird besser täglich nach ihnen gesehen. Mit Hilfe eines Stücks Toilettenpapier am Schlupfloch lässt sich kontrollieren, ob das Häuschen verlassen wurde. Nach dem Aufwachen im Frühjahr brauchen Igel eiweißreiche Kost. Dann sollten sie nach zwei bis drei Wochen wieder das ursprüngliche Gewicht haben. Ausgesetzt werden können sie bei einem Gewicht von 700 (Jungtiere) beziehungsweise 1000 (ältere Tiere) Gramm.
Informationen: Pro-Igel-Expertentelefon: 01805/555 95 51 für 14 Cent pro Minute, Internet: «pro-igel.de»
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Informationen der Organisation Pro Igel: www.pro-igel.de
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Beitrag von dpa, 07.10.2008, 17:56
Ansprüche des Urlaubers bei Flugverspätungen
Fluggäste haben nach einer 2004 erlassenen Verordnung der Europäischen Union bei einer Flugverspätung von mindestens fünf Stunden einen Anspruch auf Erstattung des Flugpreises.
Kürzere Verzögerungen können zu Ansprüchen auf Verpflegung oder Unterbringung im Hotel führen. Bei «Nichtbeförderung» des Gastes - etwa wegen Überbuchung - oder bei Annullierung des Flugs gibt es unter bestimmten Voraussetzungen zudem Ausgleichsleistungen zwischen 250 und 600 Euro, je nach Länge der Flugstrecke.
Daneben kann ein verspäteter Flug den Kunden zu Abzügen vom Gesamtpreis seiner Pauschalreise berechtigen. Verschiedene Gerichte haben beispielsweise vier Stunden Verspätung bei einer Kurzreise und acht Stunden bei einem Transatlantikflug als einen solchen «Reisemangel» anerkannt. Bei einem um acht Stunden verspäteten Vier-Stunden-Flug reduzierte das Amtsgericht Hamburg den anteiligen Preis für den ersten Tag um ein Viertel. Im Extremfall ist auch eine Kündigung der kompletten Reise möglich, etwa dann, wenn bei einer fünftägigen Städtereise die erste Übernachtung praktisch wegfällt.
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Beitrag von dpa, 07.10.2008, 17:39
Bundesbürger bei Altersvorsorge zu sorglos
Die Bundesbürger nehmen einer Umfrage zufolge ihre zusätzliche Altersvorsorge nicht ernst genug. Im laufenden Jahr legen sie dafür mit 188 Euro sieben Prozent weniger Geld zurück als 2007.
Da waren es bei den meisten im Schnitt noch 202 Euro. Das geht aus einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank hervor, die in Berlin vorgestellt wurde. Darin gaben 52 Prozent der Befragten an, dass sie keinen Ausbau der privaten Altersvorsorge planen. Inzwischen wurden in Deutschland fast zwölf Millionen Verträge für die staatlich geförderte Riester-Rente abgeschlossen.
Von den Teilnehmern der Studie glauben 41 Prozent, fürs Alter ausreichend vorgesorgt zu haben. 40 Prozent - also fast ebenso viele - sehen das nicht so. Die Inflation spielt den Angaben zufolge für 54 Prozent der Befragten keine Rolle bei der Vorsorgeplanung. Nur 11 Prozent setzen darauf, den Kaufkraftschwund auf lange Sicht durch dynamisierte Sparverträge auszugleichen.
Obwohl die Bürger bei sich selbst von einer Lebenserwartung von durchschnittlich 83 Jahren ausgehen, berücksichtigen 44 Prozent diesen längeren Ruhestand nicht bei ihrer Finanzplanung. Zunehmend ausgeprägt ist aber der Wunsch nach Wohneigentum: 65 Prozent halten ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung der Studie zufolge für die «ideale Form der Alterssicherung». 12 Monate zuvor waren es 58 Prozent.
Ungeachtet der Turbulenzen an den Finanzmärkten halten immer noch 45 Prozent der Berufstätigen private Vorsorge für sicherer als die staatliche Rente. 38 Prozent sehen das aber anders. 47 Prozent halten nichts davon, die Förderung der privaten Altersvorsorge zur Stabilisierung der gesetzlichen Rente abzuschaffen. 26 Prozent sprachen sich dafür aus.
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Familie
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Lebenshilfe
Tags: Altersvorsorge | dpa | Familie | Rente | Soziales | Verbraucher
Beitrag von dpa, 07.10.2008, 17:36
«Plusminus»: Schlaufengurte gefährden Kinder
Deutsche Fluggesellschaften verwenden Recherchen des ARD-Magazins «Plusminus» zufolge seit kurzem Schlaufengurte für Kleinkinder und setzen sie damit einem Verletzungsrisiko aus.
Bei den sogenannten «Loop-Belts» handelt es sich um Verlängerungsgurte, die ursprünglich für korpulente Passagiere entwickelt wurden. Mit einer zusätzlichen Schlaufe wird das Kleinkind - wie bei einer ungleichen Acht - auf dem Schoß der mit einem Beckengut gesicherten Begleitperson fixiert.
Die EU hat diese Art Gurte Mitte Juli dieses Jahres europaweit für Kinder unter zwei Jahren vorgeschrieben. Wie das Luftfahrtbundesamt (LBA) in Braunschweig auf dpa-Anfrage erklärte, musste danach auch Deutschland die Gurte akzeptieren, obwohl diese hierzulande nie für Kinder zugelassen wurden. Inzwischen hätten die meisten Fluggesellschaften die «Loop-Belts» eingeführt. Vorher haben die Begleitpersonen meist ihre Kleinkinder auf dem Schoß festgehalten.
«Crashtests der ARD, des Schweizer Fernsehens und des TÜV Rheinland hatten aber bereits im Mai belegt, dass die Sicherung durch Schlaufengurte für Babys und Kleinkinder tödlich sein kann», berichtet «Plusminus». Der Anschnall-Gurt sei in der Fachwelt «höchst umstritten». Zu den möglichen Gefahren der Schlaufengurte sagte der Abteilungsleiter Betrieb beim LBA, Hans- Henning Mühlke, das weiche Becken des Kindes könne im Falle einer Notbremsung vom Druck des Gurtes zerquetscht werden. Allerdings verhindere dieser auch, dass das Kind beim Absacken der Maschine in einem Luftloch nach oben geschleudert werde.
Beides käme jedoch äußerst selten vor: «Man kann die Situation im Flugzeug nicht mit der im Auto vergleichen, wo es an jeder Kreuzung möglich ist, dass man eine Vollbremsung machen muss». Auch in Bussen und Bahnen seien Kleinkinder nicht speziell gesichert. Eine Alternative zu Schoßkindverfahren und Schlaufengurt seien spezielle Kindersitze für das Flugzeug. «Wir würden uns freuen, wenn die Luftfahrtindustrie eigene Kinderrückhaltesysteme entwickeln würde», sagte Mühlke.
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Reisen
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Beitrag von dpa, 07.10.2008, 17:27
Großer Preisunterschied: Luxus- und Sparmotorrad
Zwischen den Motorrädern, die auf der Intermot in Köln (8. bis 12. Oktober) gezeigt werden, liegen oft Welten. Das gilt für Hubräume ebenso wie für Leistungen und Preise.
So klafft zwischen dem Kaufpreis einer 250er aus China und dem des größten Serienmotorrads der Welt eine Lücke von mehr als 200 000 Euro. Das größte fahrbare Serienmotorrad der Welt ist knapp 3,5 Meter lang, fast 1,5 Meter hoch und kommt auf ein Leergewicht von 650 Kilogramm. Gebaut wird die Gunbus 410 genannte Maschinen von Clemens Leonhardt in Eppingen in Baden-Württemberg. Groß sind aber nicht nur die Abmessungen, auch der Hubraum ist nicht ohne: Der Zweizylindermotor in V-Form kommt auf 6728 Kubikzentimeter.
Clemens Leonhardt stellt die Gunbus zwar in Serie her - allerdings in einer sehr kleinen. «Das Motorrad in Köln ist bisher das dritte Exemplar», sagt der Erbauer. Denn jede Gunbus wird in absoluter Handarbeit produziert. Und das dauert: «Die Lieferzeit beträgt ein Jahr.» Gunbus Nummer Vier soll derzeit in Arbeit sein. Wer eine Gunbus 410 besitzen möchte, sollte über üppige Ersparnisse verfügen: Der Preis liegt bei 235 000 Euro. Käufer sind laut Clemens Leonhardt - kaum überraschend - «reiche Exzentriker».
Die nach eigenen Angaben günstigste 250er auf dem deutschen Markt stellt der Importeur CrossHouse24 Limited aus Flensburg vor. Bei der Dorton XT250-16 handelt es sich um eine Maschine im Stil der sogenannten Cruiser, gebaut wird sie in China. Für den Preis von aktuell 1799 Euro gibt es unter anderem einen Zweizylinder-Viertakter mit 14 kW/19 PS, Fünfgangschaltung, Scheibenbremse vorne und diverse verchromte Zierteile. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 120 Stundenkilometern (km/h) angegeben. Das ähnliche Modell Dorton 125 XT hat einen Einzylindermotor mit 125 Kubikzentimetern und kostet 1599 Euro.
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Informationen zur Intermot: www.intermot-cologne.de
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Auto und Verkehr
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Beitrag von dpa, 07.10.2008, 17:11
Gesundheitsfonds: Systemwechsel für Kasse und Patient
Mit dem Jahreswechsel stehen Krankenversicherten zahlreiche Änderungen ins Haus. Kernstück der dann greifenden Neuerungen ist der Gesundheitsfonds, mit dem sich die gesetzlichen Kassen auseinandersetzen müssen.
Er hat in Teilen einen Systemwechsel zur Folge - und das wirkt sich auf Versicherte aus. Die meisten Deutschen wissen offenbar noch gar nicht, was da auf sie zukommt - Studien decken sich in diesem Punkt mit Einschätzungen von Verbraucherschützern. Möglicherweise liegt das daran, dass die Neuerungen facettenreich sind. Im Mittelpunkt steht der Gesundheitsfonds: In diesen neuen Topf zahlen Versicherte ein, und die Kassen erhalten daraus Geld.
Je nach Alter, Geschlecht und Krankheit ihrer Versicherten erhalten die Kassen außerdem Zu- oder Abschläge. Und über den sogenannten Risikostrukturausgleich sollen schwerwiegende und kostenintensive chronische Krankheiten berücksichtigt werden, erläutert das Bundesgesundheitsministerium in Berlin - zum Beispiel Asthma und Diabetes.
In den Fonds zahlen die gesetzlich Versicherten künftig alle nach dem gleichen Beitragssatz ein. Wie in der gesetzlichen Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung gilt damit auch in der Gesundheitsvorsorge ein einheitlicher Satz, erklärt das Ministerium. Die Politik legt diesen für die gesetzlich Versicherten künftig jährlich neu fest. Vom 1. Januar 2009 an soll der Beitrag für die gesetzlichen Krankenkassen 15,5 Prozent betragen. Eine entsprechende Verordnung brachte das Bundeskabinett nach Angaben aus Regierungskreisen am Dienstag (7. Oktober) in Berlin auf den Weg. Bisher beträgt der Durchschnittssatz der rund 215 Krankenkassen etwa 14,92 Prozent.
Für viele Versicherte könnte es also teurer werden. Das gilt umso mehr, wenn die Kassen mit dem ihnen zugeteilten Geld nicht auskommen. Dann dürfen sie Zusatzbeiträge von den Versicherten erheben - ein solcher Beitrag darf sich laut Gesundheitsministerium auf maximal ein Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen des Versicherten belaufen. Im umgekehrten Fall zahlen die Kassen ihren Versicherten Geld zurück.
«Für die Kassen beginnt das neue Jahr mit erheblichen Unwägbarkeiten», sagt Stefan Etgeton, Leiter des Fachbereichs Gesundheit und Ernährung beim Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin. «Vor diesem Hintergrund ist es zu verstehen, dass schon vor dem Jahreswechsel Beitragssätze erhöht werden. Die Krankenkassen gehen auf Nummer sicher.» Langfristig werde es durch den Wettbewerb weniger Kassen geben, erwartet Etgeton.
Denn die Kassen müssen sich nun stärker um die Wirtschaftlichkeit und Qualität ihrer Leistungen bemühen, so das Gesundheitsministerium - mehr Wettbewerb durch Kostendruck also. Erste Fusionen wurden bereits bekanntgegeben. Darüber hinaus, so die Einschätzung von Etgeton, werden die Kassen 2009 erst einmal «gar nichts» tun - niemand wolle der erste sein, der eine Zusatzprämie erhebt: «Eine Kasse, die kurz vor der Erhebung einer Nachforderung steht, wird erst einmal restriktiver bei der Leistungsvergabe vorgehen.»
Schon jetzt blicken viele Versicherte skeptisch in die Zukunft, was ihre Versorgung angeht: Mehr als die Hälfte rechnet laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens Psychonomics aus Köln mit Leistungskürzungen, zwei Drittel mit einem zum Teil deutlich höheren Beitragssatz. Dass möglicherweise Zuschläge auf sie zukommen, wissen aber nur wenige Versicherte - sie wollen sich aber unter Umständen um einen Wechsel bemühen, wenn es dazu kommt, ergab die Studie.
Gesetzlich Versicherte, die sich bislang jeweils nach dem günstigsten Anbieter umgeschaut haben, müssen bei der Kassenwahl dann umdenken. Dass mit dem Beitragssatz ein Entscheidungskriterium für die Kassenwahl wegfällt, müsse nicht schlecht sein - die Angebote unterscheiden sich neben dem gesetzlichen Leistungskatalog immer noch in zahlreichen Sonderkonditionen, sagt Daniela Hubloher, Expertin für Gesundheitsdienstleistungen bei der Verbraucherzentrale Hessen in Frankfurt/Main. «Aber leider ist das Angebot sehr unübersichtlich. Es gibt kein zentrales Verzeichnis, in dem sich alle Angebote mit zum Teil nur regionalen Sonderkonditionen finden», bedauert die Expertin.
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Geld und Recht
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Geld und Finanzen
Tags: dpa | Gesundheit | Ratgeber | Recht | Verbraucher | Versicherungen
Beitrag von dpa, 07.10.2008, 17:08
Verbraucherschutz prüft Partnersuche
Ansonsten kümmern sie sich um die Qualität von Waschmaschinen oder Versicherungen - diesmal geht es den Verbraucherschützern dagegen ganz und gar ums Herz.
Im neuen Ratgeber «Gesucht: neue Liebe» der Verbraucherzentrale NRW werden «alle Arten der Partnersuche» auf den kritischen Prüfstand gestellt, versprach die Organisation am Dienstag in Düsseldorf. Welche Art der Partnersuche wann und wie geeignet sei, wie es um die schnöden Kosten bestellt ist und woran ein seriöses Institut zu erkennen ist, dies alles werde auf 190 Seiten kritisch durchleuchtet.
«Wer Ausschau nach einer neuen Liebe hält, der hat die Qual der Wahl», kommentiert der Verbraucherschutz doppeldeutig. Allein im Internet werben rund 2500 Singlebörsen und Flirtportale, hinzu kommen Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften, Partnervermittlungen, aber auch neue Formen wie Flirt-Hotlines oder Events wie Single-Partys oder Speed-Dinner.
Dem immer beliebter werdenden Online-Dating sei im Liebes-Brevier ein Extra-Kapitel gewidmet: Von Infos zu Kostenfallen, Datenschutz und Sicherheit bis hin zu Details über einzelne Kontaktbörsen und Partnervermittlungen erfahren Leser alles Wissenswerte, damit Liebe sie nicht blind macht. Nicht mitgeteilt wurde, ob auch die vom Liebesgott Amor ganz traditionell abgefeuerten Pfeile unter Verbraucherschutz-Aspekten geprüft worden sind.
Externe Links
Bestellmöglichkeit der Broschüre: http://www.vz-nrw.de">www.vz-nrw.de
Themen: E-Mail Abo | dpa
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Lifestye und Mode
Tags: dpa | Lifestyle | Partnerschaft | Soziales | Verbraucher
Beitrag von eload24, 07.10.2008, 16:04
Richtig gute Fotos machen: Wie die Kamera „sieht“
Mal angenommen, Sie sind am Meer, in den Bergen oder in einer geradezu hinreißenden Flusslandschaft und ein gnädiges Schicksal beschert Ihnen einen super Sonnenuntergang (oder einen nicht minder spektakulären Sonnenaufgang – das liegt letztlich an Ihrem Lebenswandel). Wenn Sie nun einfach die Kamera zücken, draufhalten und abdrücken, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn das Ergebnis eher flach und dürftig aussieht. Mit etwas Glück erkennen Sie auf dem Bild einen großen überbelichteten Flecken, der die Sonne darstellt. Am oberen Bildrand bleibt ein blauer Streifen Himmel übrig, am unteren Bildrand ein schwarzer Streifen Erde. Und das war’s dann auch.
Was ist schiefgelaufen? Eigentlich ganz einfach: Das Bild des Sonnenuntergangs, das Sie gesehen haben, ist nun mal nicht dasselbe Bild, das die Kamera sieht. Das Bild, das Sie sehen, entsteht in Ihrem Kopf, das Bild, das die Kamera sieht, entsteht durch die praktische Anwendung der physikalischen Gesetze der Optik. Und dazwischen liegt ein verdammt großer Unterschied.
Wie kommt dieser Unterschied nun zustande? Schließlich bekommt unser Auge exakt dieselben Lichtstrahlen serviert wie das Objektiv unserer Kamera. Allerdings entstehen die Bilder, die wir sehen, nicht im Auge, sondern wie gesagt im Hirn. Und hier ist gewissermaßen ein komplettes Fotolabor eingebaut, das zudem vollautomatisch arbeitet. Noch ehe wir das Krabbeln und das Sprechen lernen, lernen wir zu hören und zu sehen. Frischgebackene Eltern können diese Lernphasen beobachten, noch ehe sie den ersten Geburtstag ihres Sprösslings feiern.
Nehmen wir ein einfaches Beispiel: Ein weißes Blatt Papier wird von uns am frühen Morgen, am hellen Mittag, während eines bluttriefenden Sonnenuntergangs oder in tiefer Nacht bei Kerzenschein stets als ein weißes Blatt Papier erkannt: Unser Hirn sorgt für einen automatischen Weißabgleich. Lediglich extreme Beleuchtungssituationen – beispielsweise intensiv gefärbtes Licht oder das sogenannte Schwarzlicht – können uns in diesem Fall aufs Glatteis führen, weil Eltern ihre Kinder normalerweise nur ungern derartigen Extremsituationen aussetzen und wir folglich nicht gelernt haben, sie entsprechend zu interpretieren. Um denselben Effekt in der digitalen Fotografie zu erzielen, waren enorm aufwendige Programmiervorgänge nötig – und selbst die funktionieren nicht immer zuverlässig. Nebenbei gesagt: In der chemischen Fotografie war der Weißabgleich noch deutlich schwieriger und erforderte nicht zuletzt besonderes Filmmaterial und gefärbte Filter.
Themen: E-Mail Abo | Fotografie und Video
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Digitale Fotografie
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Beitrag von Sigrid Ruth Stephenson, 07.10.2008, 15:58
Nackte Menschen im Vigeland-Museum in Oslo: Skulpturen und Zeichnungen im Atelier eines Genies
Völlig unumstritten ist seine Kunst nicht. Gustav Vigeland (1869 – 1943) hatte in einem wahren Schaffensrausch in Holzschnitten, Zeichnungen und Skulpturen nackte Menschen in allen Daseinsstufen dargestellt – vom Kind im Mutterleib bis zum Greis. Manche Betrachter fühlen sich unangenehm berührt und an die Nazi-Ideologie erinnert. Andere sind einfach nur begeistert von der genauen Beobachtungsgabe des Meisters.
Wer den Vigeland-Park besucht, sollte sich das Museum nicht entgehen lassen. Das große Backsteingebäude befindet sich außerhalb des eigentlichen Parks, an dessen Südrand gelegen. Es beherbergt eine Sammlung von 1650 Plastiken, rund 3.700 Holzschnitten und circa 11.000 Zeichnungen. Viele Skulpturen, die man im Park zu sehen kriegt, finden sich in den ehemaligen Arbeitsräumen des Künstlers als Gipsmodelle wieder. Einige davon sind so klein, dass sie einen völlig anderen Überblick gewähren als die Original-Kunstwerke.
Vom 1. April bis zum 30. September kostet der Eintritt 45 Kronen, im Winterhalbjahr kommt man gratis hinein.
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Beitrag von dpa, 07.10.2008, 16:49
Deutsche Schüler glauben an ein Leben nach dem Tod
Die meisten Kinder und Jugendlichen in Deutschland glauben an ein Leben nach dem Tod. Das ermittelte die Zeitschrift «Eltern family» in einer Umfrage unter 1738 Schülern zwischen 9 und 19 Jahren.
Danach denken 70 Prozent der Befragten, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende ist. 15 Prozent stimmen der Aussage zu, dass es «kein Leben nach dem Tod gibt». 7 Prozent antworteten mit «Keine Ahnung». 4 Prozent gaben an, sich noch keine Gedanken über das Thema gemacht zu haben und 4 Prozent machten sonstige Aussagen.
27 Prozent der Befragten glauben laut Umfrage an das Paradies im Himmel und 19 Prozent an ihre Wiedergeburt. Andere stellen sich das Leben nach dem Tod ohne Sorgen, Streit und Angst vor und glauben daran, Familie und Freunde wiederzusehen. 8 Prozent meinen, dass nur die Seele weiter lebt. Ein 12-jähriger Schüler beschrieb seine Vorstellung vom Leben nach dem Tode so: «Keiner ist König, jeder ist auf gleicher Ebene. Man braucht nichts zu bezahlen, es gibt keine Krankheiten.»
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