Beitrag von Sigrid Ruth Stephenson, 01.10.2008, 14:22
Adventskalender für Kinder und Enkel – süß oder pädagogisch wertvoll
Der Spätsommer ist gerade erst zu Ende gegangen, da tauchen schon wieder Lebkuchen und Christstollen in den Supermärkten auf. Und bald darauf sieht man die ersten Adventskalender – eine beliebte Überraschung für Kinder und Enkel.
Wer sich nicht viel Arbeit machen möchte, nimmt mit Schokoladenfiguren gefüllte Pappkalender. Die gibt es in verschiedenen Preisklassen und mit entsprechenden Qualitätsunterschieden. Viele Eltern, Großeltern und Paten greifen gern auf aneinander gebundene Säckchen und Schachteln zurück, die jedes Jahr neu gefüllt werden. Süßigkeiten oder kleine Geschenke sind beliebt. Doch woher nimmt man bloß vierundzwanzig Präsente, die nicht völlig sinnentleert sind?
Was halten Sie davon, Spielzeug Stück für Stück einzupacken und jeweils eine Mini-Süßigkeit dazu zu packen? Das vermindert den Zuckerkonsum, steigert aber die Vorfreude. Prima funktioniert das zum Beispiel mit Lego-Autos. Ins erste Säckchen kommen ein oder zwei möglichst interessante Bausteine, ein Rad zum Beispiel. Dazu eine Süßigkeit und die Bauanleitung. Tag für Tag wächst das Auto, bis es am Heiligen Morgen endlich fertig ist.
Ein wenig Geduld ist schon nötig und zugleich eine Investition für die Zukunft. Frustationstoleranz ist schließlich eine der Eigenschaften, die im Beruf wohl auch dann noch gern gesehen sein werden, wenn Ihre Kinder längst für ihren eigenen Nachwuchs den Adventskalender füllen.
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