home   über uns   kontakt   impressum   login   registrieren

Windows


Beitrag von Mirko Müller, 16.12.2007, 16:10

Abgestürzte Windows-Programme erkennen und loswerden

3...2...1...meins! eBay

Ein plötzlicher Geschwindigkeitsverlust hat zumeist nur einen Grund: Eines der zurzeit aktiven Programme ist “abgestürzt” und reagiert nicht mehr, so dass ein flüssiges Arbeiten unmöglich wird. Ob dem so ist, verrät Ihnen der Task-Manger von Windows. Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Ihr PC plötzlich unerwartet langsam wird und Sie herausfinden möchten, wer der Übeltäter ist:

1. Starten Sie den Windows-Task-Manager, indem Sie die Tastenkombination [Strg]+[Alt]+[Entf] drücken und anschließend auf die Schaltfläche Task-Manager klicken. Alternativ hierzu können Sie auch mit der rechten (!) Maustaste auf einen freien Bereich der Task-Leiste am unteren Bildschirmrand klicken und anschließend den Befehl Task-Manager aufrufen.

2. Es erscheint der Task-Manager von Windows. Er gewährt Ihnen praktisch einen Einblick unter die Motorhaube von Windows. Von hier aus können Sie sofort erkennen, ob und welches Programm die Probleme bereitet.

In der Registerkarte Anwendungen sind alle Programme aufgeführt, die derzeit aktiv sind. Erscheint in der Spalte Status überall der Eintrag Wird ausgeführt, ist in Sachen Programmausführung alles im grünen Bereich. Erstes Alarmzeichen für ein bremsendes Programm: Wenn in der rechten Spalte Status ein Programm den Status Keine Rückmeldung hat, ist etwas faul. Dieses Programm ist vermutlich “abgestürzt” und blockiert den gesamten Computer. Solche Bremser sollten Sie folgendermaßen beenden:

1. Markieren Sie die Zeile mit dem Programm, das den Status Keine Rückmeldung hat.

2. Klicken Sie auf die Schaltfläche Task beenden.

3. Windows versucht daraufhin zunächst, das Programm “sanft” zu beenden. Das kann zunächst einige Sekunden dauern. Sollte dieser Versuch nicht fruchten, hilft nur “rohe Gewalt”. Windows bietet in einem Dialogfenster die Schaltfläche Sofort beenden an. Ein Klick auf Sofort beenden macht dem blockierenden Programm im Handumdrehen den Garaus.

Doch Vorsicht: Das Beenden von Programmen mittels des Task-Managers sollten Sie wirklich nur dann vornehmen, wenn sich das Programm auf herkömmliche Weise (z.B.z. B. über den Programmbefehl Datei Beenden) nicht mehr beenden lässt. Beim Beenden mit Hilfe des Task-Managers und des Befehls Task beenden und Sofort beenden gehen nicht gespeicherte Daten dieses Programms, etwa Texte oder Bilder, unwiederbringlich verloren. Oftmals bleibt einem aber nichts anderes übrig.

Übrigens: Die Namen in der Prozessliste des Task-Managers sind nicht immer sehr aussagekräftig. Bezeichnungen wie wpabaln.exe oder lsass.exe sind zur Identifizierung der zugehörigen Programme kaum geeignet. In solchen Fällen sind Suchmaschinen wie google.de oder search.msn.de unentbehrliche Helfer: Einfach den Namen des Prozesses eingeben, und schon erhalten Sie in den meisten Fällen weitere Zusatzinfos.

(0) Kommentare | Permalink | Newsletter abonnieren
Themen: E-Mail Abo | Windows | Windows XP
Tags: Absturz | Task | Task-Manager | Task beenden | Windows