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Beitrag von Mirko Müller, 13.10.2008, 07:48

500 GB sind nicht 500 GB - Die tatsächliche Festplattenkapazität

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Beim Berechnen der Festplattenkapazität nehmen es die Hersteller nicht so genau. Eigentlich sollte eine 500-GB-Festplatte auch tatsächlich Platz für 500 GB Daten bieten. Dem ist nicht so. In Wirklichkeit sind es nur 465,65 GB, bei einer 1-TByte-Festplatte bleiben sogar nur 931,32 Gigabyte. Woran liegt’s, dass zwischen angegebener und tatsächlicher Kapazität bei allen Festplatten eine Lücke von knapp sieben Prozent klafft?

Die Antwort: Alle Hersteller berechnen die Festplattenkapazität auf Grundlage des Dezimalsystems. In der Werbung wird dann einfach 1 Gigabyte = 1.000.000.000 Byte gerechnet. Das hört sich einfacher an, ist aber falsch. Denn Größenangaben wie KB (Kilobyte), MB (Megabyte) oder GB (Gigabyte) basieren aber auf dem Binärsystem. Und das bedeutet: 1 KB sind 1.024 Byte oder 1 GB = 1.000 x 1.024 Byte, also insgesamt 1.037.741.824 Byte. Die Hersteller rechnen sich die Festplattengrößen einfach größer als sie tatsächlich sind. Schließlich liest und verkauft sich “1 Terabyte” besser als “931 Gigabyte” oder “0,931 TB”.

Zur Berechnung der wahren Festplattengröße gibt es eine einfache Formel. Multiplizieren Sie die Herstellerangabe mit 0,9313, um grob die tatsächliche Größe zu ermitteln. Bei einer 750-GB-Platte ergibt 750 mal 0,9313 eine tatsächliche Kapazität von 698, 47 GB.  Das ist immer noch eine ganze Menge, aber nicht so viel wie vom Hersteller versprochen.

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Themen: E-Mail Abo | Hardware | Verbrauchertipps
Tags: Bit | Byte | Festplattengröße | frei | GB | Kapazität | Lücke | Lüge | MB | Mogelpackung | Speicherplatz | TB | Terabyte