home   über uns   kontakt   impressum   login   registrieren

Windows


Beitrag von Mirko Müller, 25.10.2008, 16:50

Software-Ratgeber Anti-Spam: Mit AntiSpam-Software Spam und Werbung den Garaus

Auch wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse wie Ihren Augapfel hüten, erwischt es früher oder später jedes E-Mail-Postfach: Im Posteingang landet lästige Werbung, im Fachjargon Spam genannt. Erst sind es nur eine Handvoll Werbemails, mit der Zeit werden es aber immer mehr. Dutzende Spam-Mails pro Tag sind keine Seltenheit. Das größte Problem dabei: Spam-Mails sind nicht nur lästig, sie kosten auch eine Menge Arbeitszeit. Bis das Mail-Postfach von Hand durchforstet und von Spam befreit wurde, dauert es eine Weile. Nicht selten wird dabei versehentlich auch eine “echte” E-Mail gelöscht. Das muss nicht sein. Mit Spamfiltern und Antispam-Programmen bekommen Sie die Spamflut in den Griff.

So entsteht Spam

Viele Anwender stellen sich die Frage, wie Spam überhaupt entsteht. Ganz einfach: Sobald ein “Spammer” eine E-Mail-Adresse in die Finger bekommt, ist es bereits zu spät. Im Internet gibt es Adresshändler, die alle verfügbaren E-Mail-Adressen sammeln und an Spammer verkaufen; und das in Paketen zu einer Million, fünf Millionen, zehn Millionen oder 100 Millionen Adressen. Die Versender der elektronischen Werbung schicken ihre Werbemails dann an mehrere Millionen E-Mail-Empfänger gleichzeitig. Kosten entstehen den Spammern dabei kaum. Im Vergleich zu herkömmlicher Werbung auf dem Postweg spielt es bei E-Mails keine Rolle, ob nur eine oder zehn Millionen E-Mails verschickt werden. Je mehr Spam verschickt wird, umso größer sind aus der Sicht der Spammer die Chancen, genügend Adressaten zu erreichen.

Spamfilter und Junkfilter dämmen die Spamflut ein

Da es für Spammer so einfach ist, Werbung millionenfach zu verschicken, lässt sich Spam kaum vermeiden. Die Spamflut lässt sich aber zumindest eindämmen. Intelligente Spamfilter sorgen dafür, dass Spammails gar nicht erst im Postfach landen. Der Filter wirkt wie ein Sieb, das alle eingehenden E-Mails überprüft. Handelt es sich eindeutig um Spam, werden sie automatisch ausgefiltert und landen erst gar nicht im Posteingang. Moderne Spamfilter sind sehr clever; sie unterscheiden in Sekundenbruchteilen anhand von charakteristischen Merkmalen Spam von „echten“ E-Mails. Dabei kommen unter anderem ausgeklügelte Wortfilter zum Einsatz, um etwa Werbung für Viagra – in welcher Schreibweise auch immer – gar nicht erst durchzulassen. Auch Merkmale wie dubiose Anhänge, übertriebene Geldversprechen, der massive Einsatz von Grafiken und vieles mehr sind für Spamfilter ein sicheres Indiz für Werbemüll.

Unser Fazit: Wenn die Spamflut Überhand nimmt und im Postfach täglich mehr als fünf Spammails landen, sollten Sie Ihr Mailprogramm mit einem Spamfilter nachrüsten. Die Anti-Spam-Tools gibt es für Outlook, Thunderbird und viele weitere E-Mail-Clients und sind innerhalb weniger Minuten installieren. Einmal eingerichtet gehört lästige E-Mail-Werbung endlich der Vergangenheit an – versprochen.

Folgende Spamfilter haben sich in der Praxis bewährt:

- Spamfighter
http://www.spamfighter.com/LAng_DE/
kostenlos

-SuperSpamkiller Pro
http://www.superspamkiller.de/
ca. 15 Euro

-Spam-Eater Pro
http://hms-llc.net/
ca. 25 US-Dollar

-Spamihilator
http://www.spamihilator.com/
kostenlos

| Permalink
Themen: Office | Microsoft Outlook | Mozilla Thunderbird | Software | Windows | Windows Vista | Windows XP |
Tags:

Spam, Spamfilter, Antispam, Werbung, E-Mail-Werbung, Spam-Filter, Anti-Spam, Löschen, Filtern, Entfernen



Nächster Beitrag: Schlehenlikör mit Vitamin C ganz einfach selbst machen und verschenken
Vorheriger Beitrag: Mit Trennkost nach Weihnachten und Silvester schnell ein paar Kilo abnehmen


Kommentieren in diesem Channel-Eintrag nicht möglich