home   über uns   kontakt   impressum   login   registrieren

Lebenshilfe


Beitrag von Sigrid Ruth Stephenson, 18.12.2007, 22:12

Geschenke sind freiwillig - über den Sinn und Unsinn des Schenkens

Wer Geschenke in letzter Minute kauft, hat spontan einfach die besten Ideen oder er leidet unter akuter Aufschieberitis. Der Neigung, Vorhaben bis zum Geht-nicht-mehr aufzuschieben, liegen häufig stark negative Gefühle zugrunde. Trauer, Unlust, Neid, Wut, Angst. Hier lohnt es sich, näher hinzusehen – auch in punkto Schenken.

Haben Sie eigentlich gar keine Lust, Ihrem pubertierenden Patenkind ein Geschenk zu kaufen, weil der Dank letztes Jahr so enttäuschend mager ausgefallen ist? Sind Sie wütend, weil Sie von XY als Gegenleistung für liebevoll ausgesuchte Gaben mit einer Kiste Pralinen abgespeist wurden? Befürchten Sie, für Ihre neue Flamme das Falsche zu kaufen, zu billig, zu teuer - und sich womöglich zu blamieren?

Wenn Sie diesen Fragen ehrlich auf den Grund gehen, erfahren Sie etwas über sich selbst und über Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen. Werden Sie sich darüber klar, dass dem Schenken ein bewusster Willensakt vorausgehen sollte, eine aktive Entscheidung. Niemand muss schenken Diese Einsicht eröffnet Ihnen ein Stück Freiheit: Schenken Sie bewusster, bescheidener oder geben es ganz auf. Vielleicht werden Sie dabei auf mehr Zustimmung stoßen, als Sie dachten.

| Permalink
Themen: Lebenshilfe | Bewusst Sein |
Tags:

Geschenk, Aufschieberitis, Trauer, Wut, Angst, Entscheidung, zwischenmenschliche Beziehungen



Nächster Beitrag: Apple Mac mini, iMac, MacBook und andere Rechner günstig mit mehr Speicher aufrüsten
Vorheriger Beitrag: Mit Vollkornbrot & Co Parodontitis Paroli bieten


Kommentieren in diesem Channel-Eintrag nicht möglich