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Tiere und Tierpflege


Beitrag von Luegger, 11.04.2010, 07:38

Die Ernährung des Hundes Teil 2

Enährungstipp: Welche Vitamine braucht der Hund?

Ein Mangel an Vitaminen kann für Hunde genauso schädlich sein wie ein Zuviel der lebensnotwendigen Wirkstoffe. Deshalb sollte man beim Füttern die richtige “Dosierung” kennen und wissen, welche Vitamine der Körper für was benötigt.

Man unterscheidet zwischen fett- und wasserlöslichen Vitaminen. Zu den fettlöslichen gehören die Vitamine A, D, E und K. Vitamin A hält Haut und Schleimhäute gesund, sorgt für ein gutes Sehvermögen und schützt vor Infektionen. Es ist zum Beispiel Kalbsleber, Möhren und Spinat enthalten. Vitamin D ist für den Knochenbau unentbehrlich und kommt in rohem Hering, Lebertran und Eigelb vor. Ein Mangel an Vitamin D kann beim jungen Hund zu Rachitis führen, eine Überdosis kann jedoch ebenfalls schädlich sein.

Vitamin E ist unter anderem wichtig für die Fruchtbarkeit und normale Trächtigkeit. Es kommt in großen Mengen in Weizenkeimöl und in geringeren Mengen in Rindfleisch vor. Vitamin K sorgt für eine normale Blutgerinnung und wird vom Darm des Hundes in ausreichender Menge produziert. Zu den wasserlöslichen Vitaminen gehören die Vitamine der B-Gruppe sowie die Vitamine H und C. B1 ist wichtig für das Nervensystem, B2 sorgt für Wachstum und steuert den Fett- und Eiweißstoffwechsel. Beide kommen in Bierhefe, Schweine-, Rind- und Kalbsleber vor. Vitamin B6 fördert die Blutbildung und die Durchblutung der Haut.

Man findet es zum Beispiel in Ochsenherzen und Bierhefe. Mangel an Vitamin H führt zu Haarausfall und Hautentzündungen und ist in Rinderleber und -niere enthalten. Vitamin C sorgt für ein gesundes Bindegewebe, wird aber vom Hund selber gebildet. Für den Laien ist es schwierig, die Nahrung für den Vierbeiner so zusammenzustellen, dass er mit allen Vitaminen optimal versorgt wird. Eine einfache und gesunde Alternative ist Fertignahrung. Denn diese wird nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen hergestellt und enthält somit Vitamine und sonstige Nährstoffe in der richtigen Ausgewogenheit.

Ernährungstipp: Keine Weihnachtsplätzchen für den Hund

Wer kann schon den verführerischen Düften der Advents- und Weihnachtszeit widerstehen? Wenn “Herrchen” und “Frauchen” sich Plätzchen, Lebkuchen und andere Leckereien schmecken lassen, beginnt so mancher Vierbeiner zu betteln. Und oftmals fällt es schwer, den treuherzigen Hundeaugen zu widerstehen.

Doch die für den Menschen bestimmten Naschereien sind für Hunde sehr ungesund. Sie führen bei ihnen zwangsläufig dazu, dass sie Zahnprobleme bekommen und an Übergewicht mit Folgekrankheiten leiden. Wem es schwerfällt, dem treuherzigen Blick zu widerstehen, der sollte immer einige hundegerechte Leckerbissen für die Vierbeiner im Hause haben, zum Beispiel Hundebiskuits oder spezielle “Fleisch-Snacks” . Und warum sollte man seinem treuen Begleiter nicht mal einen Kauknochen zu Weihnachten schenken?

Übrigens: Gerade über die Feiertage empfiehlt es sich, als Ausgleich zum üppigen Essen für genügend Bewegung zu sorgen. Lange Spaziergänge in der frischen Luft und Herumtollen tun nicht nur dem Hund, sondern auch “Herrchen” und “Frauchen” gut. Dies gilt aber in der Regel für jeden Monat und jede Jahreszeit. Es ist immer wieder amüsant zu erleben, dass mir Hundebesitzer gegenüber äußern, sie hätten einen besonders wasserscheuen Hund, besonders wenn das Wasser von oben kommt. Da liegt doch der Verdacht nahe, dass hier der Zweibeiner ein wenig wasserscheu ist und seinen unschuldigen Vierbeiner als Grund vorschiebt, keinen Fuß vor die Tür setzen zu müssen.

Die richtige Ernährung für Hundebabys und Junghunde

Welpen wachsen schnell. Sie benötigen während der Wachstumsphase viel, und vor allem die richtige Nahrung. Denn in diesem Lebensabschnitt entscheidet sich, ob aus dem kleinen Kerl ein munterer, kräftiger und gesunder Hund wird.


Bei größeren Hunderassen dauert die Wachstumsphase länger als bei kleineren. Sehr kleine Hunde sind im Alter von circa 6 Monaten erwachsen, die größten mit etwa 24 Monaten.

Das Wichtigste in puncto Ernährung ist die Zusammensetzung des Futters. Es muß die richtigen Mengen im abgestimmten Verhältnis an Nährstoffen enthalten: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine. Am besten eignet sich Fertignahrung, denn da ist alles in der richtigen Dosierung drin, was ein heranwachsender Hund braucht.

Kommt der Welpe vom Züchter, ist er meist schon an feste Nahrung gewöhnt. Am besten läßt man sich vom Züchter beraten und einen Futterplan aufstellen. Wachsen die Hundebabies von Anfang an im eigenen Haushalt auf, sollte man sie schon möglichst früh an feste, vollwertige Nahrung gewöhnen, und zwar sobald man feststellt, daß die Muttermilch der Hundemutter nicht mehr ausreicht. Der Fachhandel bietet für diese Übergangsphase spezielles Aufbaufutter an. Damit kann man nichts falsch machen.

Etwa nach der fünften Woche kann man mit kleinen Nahrungsmengen beginnen - etwa sechs Portionen täglich. Dann wird die Anzahl der Portionen allmählich reduziert, die Portionen selbst jedoch vergrößert. Der erwachsene Vierbeiner erhält dann pro Tag schließlich nur noch eine Hauptmahlzeit und eine Nebenmahlzeit. Das Futter sollte Zimmertemperatur (nicht direkt aus dem Kühlschrank) haben und frisches Trinkwasser in einem extra Napf immer bereitstehen. Futterumstellungen sehr behutsam durchführen, da Welpen empfindliche Mägen haben und leicht Durchfall bekommen.

Grundsätzlich sollten Sie aber, unabhängig vom Alter des Hundes folgende Regeln beachten:
• Stören Sie Ihren Hund nicht beim Fressen
• Fressen und Trinken sollte an einem ungestörten Ort bereitgestellt werden (immer frisches Wasser)
• Beachten Sie die Fütterungsempfehlungen auf den Hundefutterverpackungen.

• Bleiben Sie jedoch flexibel, denn Sie sollten die Futtermenge in Abhängigkeit vom Temperament und der Aktivität des Hundes verändern.

• Stellen Sie den Hund regelmäßig auf die Waage. So können Sie kontrollieren, ob der Hund zu- oder abnimmt.

• Alle Leckereien müssen in die Rechnung mit einbezogen werden, das heißt, dass Sie die Futtermengen abzüglich der Leckereien dosieren müssen.

Zum Abschluss möchte ich Ihnen noch einen Punkt ans Herz legen, der mir als Tierschützer besonders wichtig ist!!!!

Hundefütterung mit gutem Gewissen: Bio, ohne Massentierhaltung und ohne Tierversuche

Für Katzen- und Hundehalter, deren Tierliebe nicht beim eigenen Haustier endet, ist es kein gutes Gefühl zu wissen, dass Tiere für die Herstellung des Haustierfutters gequält werden. Sei es in unnötigen Tierversuchen, oder in den unwürdigen Bedingungen der leider üblichen Massentierhaltung - dem eigenen Haustier würde man das, was die Tiere, die zu Hunde- und Katzenfutter verarbeitet werden, sicher nicht zumuten wollen. Es gibt jedoch auch Tierfutterhersteller, die nach den strengen Richtlinien von Bioland und Demeter produzieren. Damit die Tiere vor der Schlachtung ein lebenswertes Leben haben und gesundes Fleisch liefern. Ebenso gibt es Futtermittelhersteller, die an Hunden in völlig sinnlosen und quälerischer Art und Weise Futter testen. Stellen Sie sich vor, Ihr Hund frisst Futter für das andere Hunde sterben mußten. Das Internet ist voll mit Informationen hierüber und wessen Nerven stark genug sind, dem lege ich ans Herz, sich darüber zu informieren und wirklich nur Futter von Herstellern zu kaufen, die es auch wert sind.

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Themen: Tiere und Tierpflege | Hundhaltend | Fresschen | Sitz & Platz |
Tags:

Ernährung, Aminosäre, Fütterung, Wachstumsphase, Nährstoffe, Hunde, Katzen, Mahlzeiten, Eiweiß, Leckerchen, Appetit, Tierfutter,



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